Ein weiteres Steinkreuz, dass sich heute im Vorgarten des Städtischen Museums Göttingen befindet, wird als Markus-Kreuz bezeichnet.

Es wurde ursprünglich im Papenbusch nordwestlich des Ortes gefunden und im Jahr 1905 nach Göttingen gebracht. Auf der Vorder- und Rückseite sind Inschriften eingemeißelt, die nur noch teilweise lesbar sind. Danach ist auf einer Seite des Kreuzes ein Datum angegeben, und zwar der 26. April des Jahres 1260, der Tag nach dem Fest des Evangelisten Markus . Weil die Jahrhundertangabe nicht mehreindeutig lesbar ist, wurde mehrfach auch die Lesart 1360 diskutiert. Auf der anderen Seite ist neben dem Namen Willehelm noch weitere Schrift vorhanden, die nicht sicher lesbar ist und Anlass zu zahlreichen Deutungsversuchen gegeben hat. Daneben sind mit Amboss (nach anderen Deutungen Hauklinge), Hammer und Zange als Schmiedewerkzeuge dargestellt, die auf den Beruf des möglicherweise zu Tode gekommenen Wilhelm schließen lassen.

Quellen: Wikimedia Foundation und suehnekreuz.de